SEO – nofollow und die Gefahr als Spammer zu enden
11. September 2009 von admin
SEO! Ein Wort dass die letzten Jahre nicht mehr aus unseren Köpfen zu bringen ist. Was ist SEO, wie macht man SEO, was nützt SEO, auf was muß man achten wenn man sich mit dem Thema befasst und weitere tausende Fragen die im Internet verfügbar sind.
"SearchEngineOptimize" – oder was gestern wichtig war ist heute veraltet. Und so kämpfen wir Programmierer jeden Tag mit diesem Thema und versuchen das Beste daraus zu machen.
Verschiedenste Dienstleistungen und Softwarepakete werde da angeboten um den SEO-geilen Programmierer die Arbeit zu erleichtern. Dass dieser Weg dann manchesmal das Genick bricht, steht aber in keinen Leitfaden dieser Software-Pakete.
Suchmaschinenoptimierung ist kein Ding das man heute macht und morgen Ergebnisse sieht – in der Praxis (ich spreche da nur von meiner Praxis) ist das ein verdammt langer Weg, der immerwieder Optimierungen oder nur Feintuning benötigt.
zB. die Backlinks – jeder ist scharf darauf und will soviele wie möglich haben – aber bitte nur themenrelevante Backlinks, denn die bringen es. Ein Backlink einer Bäckerseite auf eine Seite die mit Pferdehaltung zu tun hat, wird nicht viel bringen. Und dann gibt es Backlinks die einen rel="nofollow" beinhalten. Gut, Google erkennt diesen Backlink angeblich, vererbt aber keinen PR, weil der Ziellink nicht relevant erscheint.
rel="nofollow" – der ganz neue Hype – überall eingesetzt wo es externe Links gibt.
Da las ich vor 3 Tagen einen Blogbeitrag in dem geschrieben stand, dass der gezielte Einsatz des nofollow’s den PR innerhalb der eigenen Seite gezielt verteilen lassen würde. So könne man z.B. verhindern, dass eine PR-Vererbung auf die Seite "kontakt.html" passiert. Anstelle dessen, könne man den PR auf eine wichtigere Seite lenken.
Ich habe dann mal was versucht und einen kleinen Test mittels seittest.de gemacht – und was sagt mir diese Seite? Bei der Spam-Prüfung bin ich gleich volle Kanne durchgerauscht.
"Die Seite zeichnet das Nutzerverhalten mit Google-Analytics auf. Die Seite benutzt sehr viele Links mit dem nofollow" – öhm ja wie jetzt? Ich dachte das nofollow sei gut?
Also wieder raus mit dem rel="nofollow" und siehe da die Durchschnittsnote stiegt wieder auf eine schöne 2,5. Aber warum hab ich nicht verstanden – zumindest bis ich über den Beitrag Nofollow ist nicht gleich PageRank Sculpting von Jens gestolpert bin. Also beschäftigen wir uns mit einen wesentlich wichtigeren Thema – Backlinks, Keywords und viel Content, damit die User und Suchmaschinen etwas zu lesen haben.
Aber so richtig Spass will mir das Thema aber wieder auch nicht machen – ist nur leider nötig um in den unmengen von Angeboten im Internet überhaupt gefunden zu werden. Massenhafte gespiderte Links vom eigenen Portal bringen da nur wenig – ausser man hat ein paar Millionen davon im Google-Index.
Ich denke mal, es muß ein jeder für sich selbst wissen, wie er an das Thema SEO heran geht. Jeder ist sich der Arbeit und Risken bewußt – ich glaube aber nicht, dass es nötig ist, jedes halbe Jahr die Seite neu zu erfinden, nur um wieder auf den letzten Stand der Dinge zu sein.
Aber bitte berichtigt mich, wenn ich hierbei falsch liegen sollte.
Ich für meinen Teil merke nur, dass es ein enormer Arbeitsaufwand ist, der sich vielleicht ein bisschen auszahlt.
Danke für die Blumen
lg, Jens
[...] hatte ich noch darüber geschrieben, dass man eventuell als Spammer eingestuft wird, wenn man den rel="nofollow" zu oft einsetzt. Gestern machte ich mir dann auch mal [...]
Ich würde eher sagen, das es ein enormer Aufwand ist, aber das Resultat sich dafür sehen lassen kann. Wenn man sich nur etwas eingelesen hat und die Simplen regeln befolgt und enorme arbeit investiert ist das Ergebnis um so effektiver.
Hallo,
ich habe gerade gelesen, dass du gesagt hast , dass Links, die nicht themenrelevant sind nicht viel bringen. So stimmt das eigentlich nicht und zwar ganz einfach weil Google alles bevorzugt, was "natürlich" ist. Klar bringen Links aus dem selben Thema viel mehr. Wenn eine Seite aber nur Backlinks aus seinem eigenen Thema hat, dann ist das ziemlich unnatürlich, weil die meisten Webmaster einfach einen interessanten Artikel lesen und ihn dann verlinken, wenn er soo gut ist. Dabei spielt das Thema der eigenen Seite und der anderen Seite wirklich keine oder nur eine kleine Rolle. Man sollte sich bei SEO ganz einfach in die Rolle eines Webmasters versetzen, der nichts von Suchmaschinen weiß und sich überlegen, wie er seine Linkstruktur setzen würde.
Ja, das sehe ich auch so. Obwohl der Blogpost ja nun schon etwas älter ist, bekommt man die Diskussionen um das Thema nofollow nicht raus. Habe eben wieder einige Artikel darüber gelesen, dass Pagerank-Sculpting nun entgegen aller früheren Aussagen doch funktionieren soll.
Mir ist das echt alles zu viel…
Tja Dir ist das vielleicht zu viel MHC – aber es soll Webmaster geben, die leben scheinbar für das, dass Sie den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als auszutüfteln wie kann ich meinen Rank verbessern bzw. beibehalten.
Grundsätzlich ja eine Sache die in Ordnung ist – aber muß es zur Lebensaufgabe werden? Da wirst Du ja eh nie fertig, weil allelang was geändert wird.
Langsam glaub ich, dass all jene die immer und immerwieder an Ihren Seiten drehen und wenden um immer Up2Date zu sein, gar nicht so gut sind.
Ich habe auf meinen Autoportal nur die URL's auf SEO umgestellt und versucht auf jeder Seite den TITLE, DESCRIPTION und KEYWORDS so in halbwegs angemessener Zeichenanzahl hinzubekommen, damit Google's Webmastertools nicht allzuviel zu meckern haben. Und jetzt schau ich mal von Zeit zu Zeit um den einen oder anderen Backlink – mehr mach ich nicht, weil ich mich sonst nervlich kaputt mache.